Blogger sammelt 55.000 Euro – Die Leetchi Erfolgsstory

 

Die Geschichte von Nathan hat nicht nur unser Team bewegt sondern auch viele Menschen über die sozialen Netzwerke mobilisiert. Insgesamt konnte der junge Mann über 55.000 Euro sammeln. Geld, welches zum einen die Kosten für sein Gerichtsverfahren decken, und zum anderen für wohltätige Zwecke gespendet wird.

So wurde die Spendenaktion ein Erfolg

Das Crowdfunding wurde von einer Freundin, Julia, ins Leben gerufen. Beide kennen sich schon seit längerem und beide verbindet die Passion anderen Menschen zu helfen und zu bloggen. Es war also eine rein freundschaftliche Geste, dass Julia eine Spendenaktion für ihren Freund in Not erstellte. Da beide über einen großen Freundes- und Bekanntenkreis verfügen und diese frühzeitig informiert haben, wurde die Aktion ein voller Erfolg. Zudem verbreiteten viele Freunde und Blogleser die Crowdfunding-Aktion in den sozialen Netzwerken, wodurch wiederum andere User auf das Crowdfunding aufmerksam wurden.

In einem Interview, welches wir mit Julia und Nathan führten, wollten wir wissen, welche Tipps Julia unseren Nutzern geben kann, damit deren Aktion ähnlich erfolgreich wird. Ihrer Meinung nach ist vor allem die Vorbereitung des Crowdfundings sowie die Kommunikation mit den Teilnehmern enorm wichtig. Um ein erfolgreiches Crowdfunding durchzuführen, sollte man die engsten Freunde und Vertrauten schon im Vorhinein sensibilisieren. Zudem sollte man die Spender stets über den Verlauf auf dem neuesten Stand halten. Hierzu empfiehlt sie die “Neuigkeiten”-Funktion auf unserer Seite zu verwenden oder über die sozialen Netzwerke zu kommunizieren. Wichtig, laut Julia, ist es ebenfalls das Vertrauen zu den Teilnehmern nicht zu verlieren, immerhin investieren sie in ein Projekt oder versuchen zu helfen und deshalb sollten sie über jedes kleinste Detail in Kenntnis gesetzt werden. Julia und Nathan gelang eben dies, weshalb ihr Crowdfunding so erfolgreich verlief.

Doch wie kam es eigentlich zu dem Rechtsstreit?

Alles begann als Nathan 2015 seinen Blog unter dem Namen “Wir sind AfD” erstellt. Hier sammelt der Blogger Zitate von AfD-Politikern, welche deutlich machen sollen, welche menschenverachtende Gesinnung und Ideologie hinter der Partei steckt. Ein Konzept, welches der Partei nicht gefiel, weshalb sie den jungen Mann wegen den Namensrechten verklagte.

Seinen “Kampf” gegen die Partei sowie sein politisches Engagement haben vor allem zum Ziel gegen das unsolidarische und diskriminierende Menschenbild, welches die Partei vertritt, vorzugehen. Nathan möchte potentiellen Wählern vor Augen führen in welcher Weise die Partei andere ausgegrenzt, diskriminiert und rassistisch beschimpft. Viele Menschen teilen Nathans Sichtweise, weshalb einige Teilnehmer aus solidarischen Gründen spendeten, um ein Zeichen gegen die Methoden der Partei zu setzen. Eins ist sicher: Egal wie der Rechtsstreit für Nathan endet, sein Projekt möchte er nicht aufgeben und wenn er endgültig vor Gericht verliert, dann wird er seinen Blog umbenennen.

Nathans Crowdfunding ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Spendenaktion. Dabei hat die Organisatorin bei dem Einrichten der Spendenaktion die wichtigsten Regeln beachtet und somit der Aktion zum wesentlichen Erfolg verholfen.

Du möchtest ein ebenso erfolgreiches Crowdfunding starten? Dann leg’ los!